Hip-HopViele Tanzbegeisterte haben ihre Liebe zum Bühnentanz erst durch Hip Hop entdeckt. Und so mancher klassisch geschulte Tänzer hat durch Hip Hop neue Freiheit und Inspiration für seine Darstellungsform gefunden. Hip Hop ist offen und kreativ und sein Rhythmus antwortet dem Herzschlag des Menschen genauso wie dem Puls der Großstadt. Seine Wurzeln hat er in afrikanischer Tanz- und Musikkultur und verbreitete sich besonders ab Anfang der 1980er Jahre. Mit Graffiti, DJing, Rap und Breakdance entstand die Hip-Hop-Bewegung in den Straßen der New Yorker Bronx als Ausdruck gesellschaftlicher Realität, entwickelte sich von dort aus zur „Lebensart“ und prägt seither Kultur, Umwelt und Zeitgeist. Hip Hop als Tanzstil gehört heute zum Kursprogramm von Tanzschulen ebenso selbstverständlich wie zu Musicals und Shows und gilt längst als Kunst. Hip Hop zu tanzen macht Kindern und jugendlichen Anfängern genauso viel Spaß wie erfahrenen Tänzerinnen und Tänzern anderer Disziplinen oder Menschen in reiferen Jahren, die sich wieder in Bewegung setzen wollen. Er kann Blockaden lösen und gleichzeitig – tiefer oder neu – die Welt des künstlerischen Tanzes erschließen. Bewegungsfreudige, motorisch und musikalisch begabte Menschen sind hier sowieso in ihrem Element. Durch intensives Sich-Einlassen, durch Instruktionen und Impulse qualifizierter Tanzpädagogen, Tänzer und Choreografen kann auf allen Levels Wertvolles entstehen - vom individuellen Lern- und Entfaltungserlebnis bis zum atemberaubenden Hip-Hop-Act für die große Bühne. |